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Webanwendungen · Portale · Dashboards

Web App entwickeln lassen — Anwendungen statt Websites.

Wenn die Website nicht informieren, sondern arbeiten soll.

Eine Webanwendung bildet einen Arbeitsablauf ab: anmelden, Daten sehen, etwas auslösen, einen Status verfolgen. Digized entwickelt Kundenportale, interne Fachanwendungen, Buchungs- und Auftragssysteme — im Browser, ohne Installation, mit Anbindung an Ihre bestehenden Systeme.

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Der Begriff Web-App wird für sehr unterschiedliche Dinge verwendet. Für uns ist die Abgrenzung praktisch: Eine Website informiert und erzeugt Anfragen. Eine Webanwendung erledigt Arbeit — sie hat Nutzerkonten, Rollen, Zustände und Daten, die sich ändern. Ein SaaS-Produkt ist eine Webanwendung, die als Produkt an viele Kunden verkauft wird. Diese drei Fälle haben unterschiedliche Architekturen, und die Verwechslung ist teuer.

Das Problem

Woran Webanwendungen typischerweise scheitern

Der häufigste Fehler ist die Reihenfolge: Es werden Bildschirme entworfen, bevor das Datenmodell steht. Danach stellt sich heraus, dass die Oberfläche einen Zustand voraussetzt, den die Daten nicht hergeben, oder dass zwei Nutzergruppen widersprüchliche Sichten auf denselben Datensatz brauchen. Der zweite häufige Fehler ist das Berechtigungsmodell: Es wird spät nachgerüstet, und danach ist unklar, wer was sehen darf. Beides ist im Nachhinein aufwendig zu korrigieren und im Vorfeld billig zu vermeiden.
Ansatz

Abgrenzung zuerst, dann Architektur, dann Oberfläche

Wir klären am Anfang, welcher der drei Fälle vorliegt — Website, interne Anwendung oder Produkt. Diese Entscheidung bestimmt Datenmodell, Mandantenfähigkeit und Betriebskonzept.

01

Rollen und Abläufe erfassen

Wer arbeitet mit der Anwendung, welche Aufgabe hat jede Rolle und welche Entscheidungen trifft sie? Daraus entsteht die Struktur.

02

Datenmodell und Zustände

Entitäten, Beziehungen und Zustandsübergänge werden definiert. Ein Auftrag, der von 'angelegt' nach 'abgeschlossen' läuft, braucht dokumentierte Übergänge.

03

Berechtigungen festlegen

Das Rechtemodell entsteht vor der Oberfläche, nicht danach. Es ist der Teil, der sich am schlechtesten nachrüsten lässt.

04

Oberflächen je Rolle bauen

Jede Nutzergruppe bekommt die Sicht, die zu ihren Aufgaben passt — statt einer Maske, die alles kann und niemandem hilft.

05

Anbinden und ausrollen

Verbindung zu CRM, ERP oder Warenwirtschaft, Deployment, Überwachung und dokumentierte Übergabe.

Anwendungsfälle

Wer profitiert — und wie.

Kundenportal

Selbstauskunft statt Rückfragen

Kunden sehen Aufträge, Dokumente, Rechnungen und Bearbeitungsstand selbst. Der häufigste unmittelbare Effekt ist ein spürbarer Rückgang der Statusanfragen im Innendienst.

Interne Fachanwendung

Ein Prozess, ein System

Für den einen komplexen internen Ablauf, den heute eine gewachsene Tabellenlandschaft trägt — mit Zuständigkeiten, Zuständen und nachvollziehbarer Historie.

Buchung & Disposition

Termine, Ressourcen, Verfügbarkeit

Verfügbarkeitsberechnung, Buchung, Bestätigung und Erinnerung als zusammenhängender Ablauf — mit Kalenderabgleich, wo nötig.

Auftragsverwaltung

Auftragsdurchlauf sichtbar machen

Vom Eingang über die Bearbeitungsstufen bis zur Abrechnung, mit Benachrichtigung der Beteiligten bei jedem Zustandswechsel.

Vorteile

Keine Installation

Die Anwendung läuft im Browser — auf Desktop, Tablet und Telefon. Kein Rollout auf Endgeräten, keine Versionsstände im Betrieb.

Rollen von Anfang an

Berechtigungen sind Teil der Architektur, nicht ein späterer Aufsatz. Das ist der Unterschied zwischen einer Anwendung, die intern eingesetzt werden darf, und einer, die es nicht darf.

An Bestandssysteme angebunden

Eine Webanwendung, die neben dem ERP ihre eigene Wahrheit führt, erzeugt mehr Arbeit als sie spart. Die Anbindung ist Teil des Projekts.

Erweiterbar

Was als internes Werkzeug beginnt, kann später zum Kundenportal oder zum Produkt werden — wenn die Mandantenfrage von Anfang an bedacht wurde.

Region

Webanwendungen für Betriebe in Oberösterreich

Die meisten unserer Anwendungsprojekte in Oberösterreich beginnen an derselben Stelle: Ein Ablauf wird über Tabellen, E-Mail und Telefon koordiniert, funktioniert bis zu einer bestimmten Menge und bricht darüber. Für Betriebe in Linz, Wels, Steyr und im Mühlviertel machen wir die Prozessaufnahme vor Ort — bei einer Anwendung, die einen realen Arbeitsablauf abbilden soll, ist das nicht ersetzbar. Entwicklung und Abstimmung laufen danach remote.

LinzWelsSteyrFreistadtPergMühlviertelOberösterreich
Referenzen

Realisierte Webanwendungen

Alle folgenden Systeme sind Webanwendungen mit Nutzerkonten, Rollen und Zustandsverwaltung — keine Websites.

Androoms

Mandantenfähige Buchungsplattform: Betreiberverwaltung, Verfügbarkeitsberechnung in Echtzeit, Buchungsstrecke.

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OrderZero

Auftrags- und Bestellplattform mit Betriebsansicht, Zustandskette und Benachrichtigungen.

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Supply Chain & Procurement Platform

Lieferantenakte, Bestellabwicklung mit Freigabestufen und Lieferantenbewertung.

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Construction Project Platform

Projektsteuerung mit mobiler Baustellenerfassung und Kostenabgleich gegen Kalkulation.

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Häufige Fragen

Antworten auf typische Fragen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Website und einer Web-App?
Eine Website informiert und erzeugt Anfragen; ihre Inhalte ändern sich selten und für alle Besucher gleich. Eine Webanwendung hat Nutzerkonten, Rollen und Daten, die sich durch die Arbeit der Nutzer verändern. Technisch, im Aufwand und im Betrieb sind das zwei unterschiedliche Projekte.
Brauchen wir eine Web-App oder eine Mobile App?
Wenn die Anwendung überwiegend am Schreibtisch oder gelegentlich mobil genutzt wird, ist eine Webanwendung meist die richtige Wahl: keine Installation, keine App-Store-Freigaben, eine Codebasis. Eine native App lohnt sich, wenn Gerätefunktionen wie Kamera, Offline-Betrieb oder Push-Benachrichtigungen zentral sind. Dazu mehr auf unserer Seite zur App-Entwicklung.
Können wir die Anwendung an unser ERP anbinden?
In der Regel ja, sofern das ERP eine Schnittstelle bietet — API, Webhook oder Datenbankzugang. Wir klären das in der Architekturphase, weil die Antwort das Datenmodell beeinflusst: Manche Daten werden übernommen, manche gespiegelt, manche bleiben ausschließlich im ERP.
Wem gehört der Quellcode?
Ihnen. Wir übergeben Quellcode, Dokumentation und Zugänge, sodass Ihr Team oder ein anderer Dienstleister weiterarbeiten kann.

Die wichtigste Entscheidung in einem Anwendungsprojekt fällt, bevor der erste Bildschirm entworfen wird: Welche Daten gibt es, wer darf sie sehen und welche Zustände können sie annehmen.

Webanwendung besprechen

30 Minuten: Wir klären, ob Ihr Vorhaben eine Website, eine Anwendung oder ein Produkt ist — und was das für Aufwand und Architektur bedeutet.

Machbarkeit besprechenProjekte ansehen →
Weiterführend
Software entwickeln lassen
Individualsoftware allgemein
SaaS entwickeln lassen
Wenn die Anwendung ein Produkt werden soll
Mobile App entwickeln lassen
Wenn native Gerätefunktionen nötig sind
Website erstellen lassen
Wenn es um Darstellung und Anfragen geht